Anti Aging / Good Aging

„Anti Aging“ ist ein eigentlich irreführender Begriff, denn das
Älterwerden lässt sich nicht vermeiden. Insofern kann man auch gar nicht
„Anti“ gegen das Altern eingestellt sein. „Pro Aging“ wäre da schon zielführender, und
darunter könnte man verstehen:

So gesund wie möglich so langsam wie möglich so alt wie möglich zu werden.

Hierin unterscheidet sich der komplementärmedizinische Ansatz der Präventionsmedizin (Vorbeugung) grundsätzlich vom schulmedizinischen. Während dieser nämlich darauf abzielt, durch ausgeklügelte Vorsorgeuntersuchungen Frühstadien von krankhaften Zuständen zu finden, vor allem Gefässveränderungen und Krebs, und diese dann zu reparieren, um weiter Krankheit zu unterbinden, setzt die komplementäre Vorgehensweise auf eine grundsätzliche Gesunderhaltung des Organismus, dass es gar nicht erst zu solchen Frühstadien von Erkrankungen kommt, die dann repariert werden müssen. Erst mit der Integration dieser verschiedenen Ansätze zu einem Gesamtkonzept hätten wir die optimale Prävention.

Während in meiner Praxistätigkeit im Rahmen der Allgemeinmedizin die notwendigen Erfordernisse der klinischen Vorsorge beachtet und gefördert werden, nimmt auch der komplementärmedizinische Teil, jener also, der ein Hinausschieben von Erkrankung in immer weitere Ferne anstrebt, einen immer wichtigeren Raum ein. Hierzu entsteht ein Konzept, das in groben Zügen bereits sichtbar ist, sich aber durch tägliches Studieren und Erproben stetig erweitert und verändert.
 

Die Schwerpunkte dieses Programms liegen auf folgenden Themen:

Die einzelnen Bausteine dieses Programms werden kontinuierlich überprüft, modifiziert und erweitert und in jedem individuellen Fall auf die jeweilige Situation angepasst. Alle eingesetzten Medikamente sind natürlich/naturidentisch und bei richtiger Anwendung weitgehend nebenwirkungsfrei. Die Kombination mit der Behandlung von Krankheiten durch Homöopathie und Phytotherapie ist sinnvoll und naheliegend, auch schulmedizinische Konzepte werden jedoch je nach Situation eingesetzt, stets nach dem Motto, so viel Nutzen wie möglich ohne Schaden anzurichten.

 

Einige Daten nach Wikipedia:

Altersforschung/Biogerontologie

Wenn wir nicht so altern würden, wie wir es zur Zeit tun, würden wir nach Meinung von D. Pearson/S. Shaw durchschnittlich etwa 800 Jahre leben, nach Meinung von RM Ness/GC Williams etwa 690 Jahre. Unsere Lebensspanne wäre nur durch Unfälle, Fremd- oder Selbsttötung und Krankheiten begrenzt. Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich zwar in der letzten Zeit in den Ländern der ersten Welt deutlich erhöht, das maximal erreichbare Lebensalter scheint dagegen seit sehr langer Zeit konstant bei etwa 120 Jahre (bis 122 Jahre) zu liegen. Untersucht wird derzeit, ob dieser Wert in Zukunft durch Anti-Aging-Maßnahmen beeinflussbar sein wird.

Wissenschaftler der Biogerontologie sind überzeugt, dass der Prozess des körperlichen Alterns gleichzeitig durch mehrere Faktoren bedingt ist, von denen sich einige bedingt beeinflussen lassen. Unterschieden werden prinzipiell:

Die Altersforscher gehen nach aktuellem Wissensstand davon aus, dass Menschen im Idealfall etwa 120 Jahre alt werden können. Bekanntlich erreichen sehr wenige tatsächlich dieses Alter. Ein Ziel der Forschung ist es, die Bedingungen zu ergründen, die das Erreichen eines sehr hohen Lebensalters fördern. Seit 1976 gibt es daher Untersuchungen der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA und des japanischen Gesundheitsministeriums auf der Insel Okinawa, auf der überdurchschnittlich viele Menschen leben, die mindestens 100 Jahre alt sind, nämlich rund 600 bei insgesamt 1,3 Millionen Bewohnern. Okinawa ist die ärmste Präfektur Japans, die Menschen leben vor allem vom Fischfang. Relativ viele Hochbetagte leben aber auch auf Sardinien und in Neuschottland. In den Mittelmeerländern ist die Rate der Zivilisationskrankheiten niedriger als im übrigen Mitteleuropa.